Zielkonzept Verkehr Sachsen-Anhalt 1998

Ministerium für Wohnungswesen, Städtebau und Verkehr

Für die Hochstraße relevante, sinngemäße Auszüge aus dem Konzept:

1995 lag der durchschnittliche Motorisierungsgrad in Sachsen-Anhalt bei 445 Pkw/1000 EW und entspricht damit dem Motorisierungsgrad der Schweiz. In der Stadt Halle war er mit 390 Pkw/1000 EW am tiefsten. Der relativ niedrige Motorisierungsgrad von Halle ist hauptsächlich die Folge des guten Angebots im öffentlichen Verkehr. Das wird auch durch den Quervergleich anderer Großstädte mit gutem ÖPNV-Angebot bestätigt (z.B. Zürich - 390 Pkw/1000 EW).

In überlasteten Netzbereichen können telematische, andere technische sowie ordnungspolitische Maßnahmen des Verkehrssystemmanagements zur Verminderung von Umweltbeeinträchtigungen und Verbesserungen der Sicherheit beitragen.

Unternehmen sollen dazu angehalten werden, auf freiwilliger Basis betriebliche Maßnahmen der Mobilitätsberatung durchzuführen. Dabei werden zwei ziele verfolgt: Emissionsverminderung bei den Fahrten der Arbeitnehmer zum Arbeitsplatz und deren dienstlicher Personenverkehr.

Modellprojekt "Optimierung des Straßengüterverkehrs":
Es wird ein Konzept entwickelt, das durch Definition von Schutzzonen, Schwerverkehrsrouten und Vorranggebieten für die Ansiedlung von transportintensivem Gewerbe den Ablauf des Straßengüterverkehrs optimiert.

Modellprojekt "Autoarmes Wohnen":
In autoarmen Wohngebieten wird angestrebt, Stellplätze nur noch in dem erforderlichen Maß anzubieten.

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