Amtsblatt Halle 21.12.2011

Gestalter-Blick von außen auf Halle
Leipziger und Münsteraner Studenten gewinnen erstmals ausgelobten "Zukunftspreis für Halle 2025"

Mit Unterstützung der Stadtverwaltung wurde jetzt durch die Bürgerinitiative Hochstraße Halle an der Saale e.V. erstmals der "Zukunftspreis für Halle 2025" vergeben. Mehr als 70 Studenten von acht deutschsprachigen reichten in 15 Teams Beiträge für Ideen zur Zukunft der Saalestadt ein. Sie waren aufgefordert worden, aus fachlicher und externer Sicht darzulegen, welche stadtplanerischen Entwicklungspotenziale die Stadt Halle in den nächsten Jahrzehnten zum Wohl ihrer Einwohnerschaft und ihrer Wirtschaft nutzen sollte. Im Mittelpunkt dabei - Ideen rund um die Hochstraße.

Drei Einsenderteams teilen sich nach dem Urteil der Jury, der auch Prof. Volkwin Marg von "Gerkan, Marg und Partner (gmp)" in Hamburg und Prof. Erdmuthe Fikentscher angehörten, ein Preisgeld von 2500 Euro. Sieben weitere Teams wurden belobigt. Die beiden "Zukunftspreise" gehen an das Team Simon Hänsel/Kai Sternberg von der Fachhochschule Münster sowie an das Team Mariana Boryk/Claude Büechi/Petra Jehring/Wilfried Krammer/Alexandra Mahler-Wings von der Universität Leipzig. Den "Anerkennungspreis" erhält ein Team mit zehn Studierenden der Universität Weimar. Die Preise wurden von OB Dagmar Szabados und prof. Erdmuthe Fikentscher überreicht.

Mit der Gründung des Hochstraßen-Vereins wurde ein breiter öffentlicher Diskussionsprozess zur Zukunft der Hochstraße angestoßen. In der Folge gründete sich auch eine Initiative, die sich für den Erhalt der Hochstraße einsetzt, Der Bürgerverein Stadtgestaltung Halle. Mit der Auslobung des Zukunftspreises wurde die Diskussion um die Hochstraße auf eine breitere Basis gestellt. "Die Diskussion um die Hochstraße ist ein prominentes Beispiel aus Halle dafür, wie sich interessierte Bürger in wichtige Fragen der Stadtentwicklung einbringen, sich für ihre Stadt engagieren und - bei oft gegensätzlichen Auffassungen - um die bestmögliche Lösung für ihre Stadt ringen. Durch die Beiträge wird das bürgerschaftliche Engagement um einen 'Blick von außen' ergänzt. Mit den Studierenden haben sich junge, kreative Menschen unvoreingenommen diesem in Halle kontrovers diskutierten Thema genähert und damit sicherlich neue Blickwinkel den bekannten Argumenten hinzugefügt", so Dagmar Szabados.

Zurück zu "Medien-Berichte"