Amtsblatt 24.9.08

Ohne A 143 droht Halle der Verkehrskollaps
Oberbürgermeisterin fordert schnelle Fertigstellung der Westumfahrung unserer Saalestadt / Warnung vor den Folgen einer verfehlten Verkehrspolitik

Im Zusammenhang mit der Fertigstellung der Autobahn A 38 wurden am Montag, dem 8. September, bei einem Workshop auf dem Weinberg Campus Probleme und Lösungsvarianten der Verkehrsentwicklung diskutiert.
Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados hob in der Diskussion deutlich hervor, dass durch die unvollständige Westumfahrung A 143 der Saalestadt der Verkehrskollaps drohe. "Der sich abzeichnende zunehmende Nah- und Fernverkehr wird automatisch die kürzeste Verbindung nach Norden durch den Weinberg Campus – nämlich Gimritzer Damm, Weinbergweg und Heideallee – nehmen", stellte Oberbürgermeisterin Szabados dar.
Nach der aktuell vorliegenden Verkehrszählung fahren täglich etwa 18500 Kraftfahrzeuge über den Gimritzer Damm. Dieses Verkehrsaufkommen würde sic ohne schnelle Fertigstellung der A 143 auf dem Gimritzer Damm auf geschätzte 30000 Fahrzeuge erhöhen. "Dann droht dem Weinberg Campus der Verkehrskollaps. Das wird sich negativ auf die bisherige Erfolgsgeschichte dieses Wissenschaftsstandortes auswirken", warnt Halles Stadtoberhaupt vor den Folgen einer verfehlten Verkehrspolitik. Im Ergebnis des Workshops haben deshalb Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados, der Rektor der Martin-Luther-Universität, Prof. Dr. Wulf Diepenbrock und der Vorstandsvorsitzende des Vereins Weinberg Campus, Prof. Dr. Wolfgang Lukas, den Minister für Landesentwicklung und Verkehr, Dr. Karl-Heinz Daehre, in einem gemeinsamen Schreiben noch einmal auf die Dringlichkeit und hohe Priorität der Fertigstellung der A 143 als geplante westliche Umfahrung der Saalestadt und die damit verbundene spürbare Entlastung hingewiesen.

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