Halle.de 14.02.2012

OB übergibt Unterschriften zum Weiterbau der A 143 an Ministerpräsident

Halles Oberbügermeisterin Dagmar Szabados hat am Rande der heute in Halle stattgefundenen Kabinettskonferenz der Landesregierung Sachsen-Anhalts an Ministerpräsident Reiner Haseloff rund 5000 Unterschriften übergeben. Die Unterzeichner fordern den zügigen Weiterbau der A 143, der Westumfahrung Halles. Die Rathauschefin hat die Unterschriftenaktion, an der sich neben tausenden Hallenserinnen und Hallensern auch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter von Kammern und Institutionen aus den umliegenden Landkreisen und Kommunen beteiligt haben, initiiert. Szabados betonte, dass das letzte noch zu bauende Teilstück der Autobahn für die Stadt Halle sowohl infrastrukturell-wirtschaftlich als auch hinsichtlich der Umweltentlastung und -verträglichkeit sehr wichtig sei. Die Unterschriftensammlung soll in den nächsten Wochen fortgesetzt werden.

Der Weiterbau der A 143 war auch Thema der Kabinettskonferenz der Landesregierung, die am heutigen Dienstag im Stadtarchiv der Saalestadt stattfand. Die Landesregierung geht davon aus, dass möglicherweise noch in diesem Jahr das Planfeststellungsverfahren für den letzten Abschnitt der A143 abgeschlossen werden kann und damit Baurecht besteht. Der Bau der knapp 13 Kilometer langen Strecke, die über die Saale führt, wird etwa drei Jahre dauern. Die Komplettierung der so genannten Westumfahrung Halle gehört zu den wichtigsten Vorhaben in der Saalestadt. Von der insgesamt rund 22 Kilometer langen Trasse sind bereits neun Kilometer zwischen dem Autobahndreieck Halle Süd (A38) und der Anschlussstelle Halle-Neustadt (B80) unter Verkehr.

Nach einer Klage gegen den Bau war im Ergebnis einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 17. Januar 2007 ein ergänzendes Planfeststellungsverfahren für den verbleibenden Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Halle-Neustadt und dem Autobahndreieck Halle-Nord (A14) erforderlich geworden. Dazu hat die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) umfangreiche neue beziehungsweise ergänzende Untersuchungen durchgeführt und die Trasse an einigen Stellen hinsichtlich ihrer ökologischen Durchlässigkeit optimiert.

Opens internal link in current windowZurück zu "Medien-Berichte"