Halleforum 02.10.2011

70 Studenten machen beim Zukunftspreis mit
Ideenkonzepte zur halleschen Stadtentwicklung waren gefragt

Braucht man in 15 Jahren die Hochstraße noch? Ist sie unverzichtbar? Oder gibt es Alternativen? Genau dazu hat die Bürgerinitiative "BI Hochstraße Halle an der Saale e.V." ihren "Zukunftspreis für Halle 2025" ausgeschrieben.

Studenten deutscher Universitäten und Hochschulen waren aufgefordert, ihre kreativen Ideenentwürfe einzureichen. Mehr als 70 Studierende von acht namhaften deutschsprachigen Hochschulen haben in 15 Teams ihre Beiträge eingereicht. Eine Fragestellung war beispielsweise, was stadtorganisatorisch, stadtplanerisch und kommunalpolitisch bis spätestens 2025 erreicht sein muss, damit Halle sich kreativ weiterentwickelt - sowohl in baulicher, verkehrlicher, kultureller, wirtschaftlicher wie auch sozialer Hinsicht.

„Mit einem solchen Interesse von Studierenden aus dem ganzen Bundesgebiet und auch aus Österreich hatten wir nie und nimmer gerechnet“, sagt BI-Sprecher Hans-Georg Ungefug. Der Name Halle an der Saale habe dadurch "als kreative Kommune in der stadtplanerischen Fachwelt einen ganz neuen Klang bekommen", sagt er.

Im November wird eine fachlich kompetent besetzte Jury entscheiden, welcher der eingesandten Wettbewerbsbeiträge mit dem erstmalig in Halle verliehenen "Zukunftspreis" für seine Ideen belohnt werden soll. Die feierliche Bekanntgabe der Preisträger und die Übergabe des Preisgeldes in Höhe von 2500 Euro, sowie weiterer Auszeichnungen, erfolgt am 15. Dezember 2011 durch Halles Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados und die Jury-Vorsitzende, Professor Dr. Erdmuthe Fikentscher, im Festsaal des historischen Stadthauses von Halle.

Zurück zu "Medien-Berichte"