Keine Umweltzone in Halle
Stadt spricht sich gegen Umweltzone aus, Maßnahmekatalog wird erarbeitet

Autofahrern in Halle (Saale) droht vorerst keine Umweltzone. Das sagte Bürgermeister Thomas Pohlack am Montag. Das Landesumweltamt hatte die Einrichtung geprüft, um so Autos mit einem hohen CO2-Ausstoss aus der Innenstadt rauszuhalten. "Die Umweltzone ist kein geeinignetes Mittel", so Pohlack. Die Sperrzone für ältere Autos mit hohem CO2-Ausstoß müsste weitere Teile des Stadtgebiet und auch beide Saalebrücken an der Hochstraße und der Giebichensteinbrücke umfassen. Autofahrer hätten dadurch keine Alternative, von West nach Ost über die Saale zu kommen.

Geprüft würden nun aber verschiedene Maßnahmen, um die Luftqualität in Halle zu verbessern. Dazu zählen zum Beispiel die Ausweitung von Tempo-30-Zonen oder neuen Pförtnerampel unter anderem an der B100.

Im vergangenen Jahr hat Halle die erlaubten 35 Tage mit Grenzwertüberschreitungen der Feinstaubkonzentration nicht erreicht. Ab 2010 gelten allerdings neue und schärfe Grenzwerte für Feinstaub.

Zurück zu "Medien-Berichte"