Halleforum 9.12.08 - 2

IHK fordert schnellen Weiterbau der A143
Fertigstellung der A38 begrüßt, Zügiger Lückenschluss bei Westumfahrung gefordert

Am Mittwoch wird ein 22 Kilometer langer Abschnitt der Bundesautobahn A 38 zwischen Bad Lauchstädt und Rothenschirmbach für den Verkehr freigegeben. Damit ist die Autobahn in Sachsen-Anhalt jetzt komplett befahrbar. Für die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) ein wichtiger Schritt zur Komplettierung des Autobahnnetzes. Eine der bedeutendsten Autobahnen in Sachsen-Anhalt sei endlich komplett.

„Das jahrelange beharrliche Fordern und Drängen der Wirtschaft und der ganzen Region hatte Erfolg, denn die Fertigstellung der A 38 in Sachsen-Anhalt bringt für alle hier Vorteile. Vor allem für die Industrie im Raum Halle/Merseburg verbessern sich die Standortbedingungen. Genauso werden sich für Touristen und viele Einwohner die Fahrzeiten mit dem Auto deutlich verkürzen. Und nicht zuletzt werden zahlreiche Gemeinden, insbesondere zwischen Querfurt und Merseburg, spürbar vom Durchgangsverkehr entlastet“, so IHK-Präsident Albrecht Hatton.

Nach Meinung der IHK sei es jetzt umso dringlicher, die auf der A 143 Westumfahrung Halle und auf der A 71 zwischen Sangerhausen und Erfurt noch verbleibenden Lücken im mitteldeutschen Autobahnnetz zügig zu schließen. Besonders in der Stadt Halle (Saale) wären jetzt wegen des noch fehlenden A 143-Abschnittes, gegen den Naturschützer erfolgreich geklagt hatten, erhebliche Verkehrsprobleme zu befürchten. Das Land rechnet mit einem Weiterbau frühesten 2010. Zuvor müssen die Planungen an die hier lebende und unter Artenschutz stehende Mopsfledermaus angepasst werden.

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