MZ 16.03.2011

MZ-Leserbriefe vom 16. März 2011:

Von Horst Richter (Halle)
Beunruhigt über die Abrisspläne
Zu den Debatten um den Erhalt der Hochstraße

Die Pläne zum Teilabriss der Hochstraße beunruhigen mich, weil die Stadt schon den Abriss der bedeutsamen Riebeckplatz-Hochhäuser schon zur Hälfte realisiert hat. Nun soll das im gleichen Stil mit der Hochstraße von Halle nach Halle-Neustadt fortgesetzt werden. Die Infrastruktur der Stadt soll zerstört werden, damit die Franckeschen Stiftungen eventuell mal Weltkulturerbe werden könnten. Mir wird Halle zunehmend fremder.

Von Josef und Petra Weinhold (Halle)
Bestehende Trasse ist optimal

Nachdem durch einen Hochhausabriss die weitere Verödung des Riebeckplatzes  gelungen ist, wird jetzt offensichtlich der Abriss eines Hochstraßenteils von prominenten Personen ernsthaft in Erwägung gezogen. Die bestehende Trasse ist optimal und die kürzeste Verkehrsanbindung zur Neustadt und muss instand gesetzt werden. Jede andere Lösung durch die Stadt und über eine zusätzliche Brücke verursacht mehr Kosten. Abgase, Feinstaub und Staus in der Stadt beeinträchtigen zugleich mehr Anwohner. Das würde verstärkt dazu beitragen, dass Autobesitzer zu Lasten der Innenstadt mehr auf der grünen Wiese einkaufen. Anstelle der Bürgerinitiative Hochstraße wäre eine Bürgerinitiative Schuldenabbau in unserer Stadt von höchster Priorität.

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