MZ 17.1.08

Roter Weg wird nicht angetastet
Korrektur bei IBA-Projekt

Halle/MZ/alo. Im Konflikt um die „Franckesche Gärten“ - ein wichtiges Projekt zur Internationalen Bauausstellung 2010 (IBA) haben die Stadtplaner einen Kurswechsel vollzogen. Auf die vorgesehene Neugestaltung des Roten Weges in den Franckeschen Stiftungen wird verzichtet, ebenso auf die Platzgestaltung eingangs des Lindenhofes, wo das Francke-Denkmal steht. Grund ist die ablehnende Haltung der Stiftungen, die Direktor Thomas Müller-Bahlke auf einer Bürgerversammlung deutlich artikuliert hatte (die MZ berichtete).

Andere Schwerpunkte

Der Rote Weg verläuft in Nord-Süd-Richtung durch das gesamte Stiftungsgelände und sollte von drei auf vier Meter verbreitert werden. Daran entzündete sich Streit, ebenso an der Idee, das Francke-Denkmal im Zuge des Wegebaus zu verrücken. Um nicht gänzlich auf das IBA-Projekt, das auf die Verschönerung des Freigeländes der Stiftungen zielt, zu verzichten, setzt die Stadt nun andere Schwerpunkte.

Geplant ist jetzt, den Tunnelzugang zum Roten Weg (ab Waisenhausring) freundlicher zu gestalten. „Hier können wir uns Plakatwände und eine Beleuchtung vorstellen“, sagte die Landschaftsplanerin Almuth Krause im Planungsausschuss. Verbessert werden soll zudem der Zugang zur Francke-Sekundarschule mittels einer Treppe anstelle einer Böschung entlang des Roten Weges. Auch einige Wegebeziehungen zum Wohngebiet Voßstraße will man aufwerten.

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