Wochenspiegel Halle 2.6.10

Hochstraße war Stunden nur zum Marschieren da
20.000 Hallenser "enterten" die Straße: per Pedes, mit Rad, Skatern und Rollern

Wozu ist die Straße da? Zum Marschieren! Was einst - nicht nur im Wanderlied - gang und gäbe war, weitete sich am Sonntag zum wahren Volksfest aus.
20 000 sollen es gewesen sein, die per pedes, mit dem Rad, dem Roller, Inlinern oder auch mit der Hochzeitskutsche zwischen Rennbahnkreuz und Waisenhausapotheke entlang pilgerten. Ganz Unentwegte ließen es sich trotz des teilweise recht heftigen Nasses aus Gewitterwolken nicht nehmen, auf einem der rollenden Rasenstücke Platz zu nehmen und den Picknickkorb auszupacken. Das Nass an den Füßen ließ sich dann am besten ganz ohne Strümpfe und Schuhe aushalten.

3 421 Leute wurden dann gebraucht, um den Schriftzug HALLE SAALE lebendig nachzustellen. Am Ende müssen es trotz des Regens mindestens 5 000 gewesen sein, die dieses Spektaktel mitgemacht haben - von oben aus einer Cessna festgehalten. Beim nächsten Bilderwechsel werden diese Schnappschüsse der winkenden und klatschenden Menschenmenge auf der Hochstraße bei Google Earth eingestellt. Schon eher, so versprach SMG-Chef Stefan Voß, sollen sie auf der SMG-Seite zu sehen sein.

Ganz nebenbei zeigte die Sperrung der Hochstraße für nur ein paar Stunden am Sonntag auch das: rundherum brach der Verkehr zeitweise komplett zusammen. Ordentlich Wasser war das auf die Mühlen der Gegner eines Abrisses der Hochstraße!

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