Presse-Mitteilung 20.9.07 regional

Bürgerinitiative Hochstraße startet inhaltsreiche Internet-Diskussions-Plattform. Offenlegung von Daten, Ideen, Konzepten, Meinungsäußerungen. Anstoß zur innovativen Stadt- und Verkehrsentwicklung

Halle, 20.9.07. Die "BI Hochstraße Halle an der Saale e.V." hat nach vollzogener Eintragung ins zentrale Vereinsregister des Landes eine umfassende und äußerst inhaltsreiche Internet-Diskussions-Plattform zum Thema "Hochstraße Halle" ins Netz gestellt. Dort sind ab sofort alle  dazu verfügbaren Daten, Ideen, Konzepte und Bürgerschaftsäußerungen sowie die wichtigsten Medien-Berichte im Volltext abrufbar. Unterstützer und Interessierte der BI wurden gleichzeitig per Rundschreiben aufgerufen, sich mit Anstößen zur innovativen Stadt- und Verkehrsentwicklung an weiteren Aktivitäten der neuen Bürgerinitiative zu beteiligen.

"Wir wollen der öffentlichen Diskussion zur kreativen Stadtgestaltung von Halle eine neue Qualität verleihen", heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme von BI-Vorstand und BI-Beirat zur künftigen Aufgabenstellung der Bürgerinitiative. Beiden Gremien gehören zusammen rund 20 prominente und fachkundige Personen des öffentlichen Lebens der Saalestadt an. Vereinsmitglieder sind auch zahlreiche Vertreter politischer Gruppierungen. Kürzlich in die BI eingetreten ist Halles Ex-Oberbürgermeister Klaus Rauen.

Mit den Zielen der BI Hochstraße identifizieren sich öffentlich inzwischen knapp 120 engagierte Hallenserinnen und Hallenser aus allen Bevölkerungsschichten. Seitens der Stadtverwaltung gibt es hinter den Kulissen bereits ein hohes Maß an Kooperationsbereitschaft bei der Diskussion, wie man langfristig intelligente Alternativen zur Hochstraße schaffen kann, ohne wichtige Verkehrsbeziehungen in der Stadt zu stören. Den von der BI eingesetzten zwei Arbeitsgruppen wurde umfangreiches Daten- und Planungsmaterial zur Auswertung und Ideenentwicklung zur Verfügung gestellt. In einen kreativen Dialog eingetreten ist die BI auch mit der in Halle ansässigen Bundeskulturstiftung hinsichtlich  Möglichkeiten, gemeinsam bei einem internationalen Kongress in Halle über Auswirkungen von Verkehrsplanungen auf die kulturelle Entwicklung von Kommunen und Regionen einzugehen. Das Thema "Waldschlösschen-Brücke Dresden kontra UNESCO-Weltkulturerbe" könnte dabei eine wichtige Rollen spielen, auch im Hinblick auf die Bewerbung der Franckeschen Stiftungen um einen Platz in der Welterbeliste. "Kreativität ist also gefragt", sagt BI-Mitinitiator Hans-Georg Ungefug.

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