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AG Stadt- und Verkehrsentwicklung - ab November 2008

Leitung:
Ingo Kautz

Mitwirkende:
Wolfgang Aldag
Martin Bauersfeld
Dr. Ing. Günter Brode
Dr. Ing. Günter Brosche
Claudia Cappeller
Joachim Dimanski
Gerhard Fienhold
Prof. Dr. Erdmuthe Fikentscher
Georg Giersch
Prof. Bernd Göbel
Dr. Jens Holger Göttner
Uwe Graul
Ingo Kautz
Bernd Koch
Dr. Uwe-Volkmar Köck
Dr. Marga Kreckel
Dieter Lehmann
Dr. Thomas Müller-Bahlke
Hans-Georg Ungefug
Martina Wildgrube
Dr. Penelope Willard

AG-Sitzung 13.11.2008

Besprochene Themen:

- BI-Aktivitäten 2009
- Datensammlung Verkehrsentwicklung
- Jugend-Ideenwettbewerb
- Einbindung in IBA-Aktivitäten
- nächster Sitzungstermin (Ende Januar 2009)

AG-Aktivitäten - bis November 2008

Erste gemeinsame Sitzung der BI-Arbeitsgruppen "Verkehrsentwicklung" und "Stadtentwicklung" zur Abstimmung von Aufgabenfeldern

Termin: 15.11.07 / 16.30 - 18.30 Uhr
Ort: Franckesche Stiftungen, Haus 26, Kuratoriumszimmer

Teilnehmer:
Dr. Günter Brode
Dr. Günter Brosche
Dr. Friedrich Busmann
Joachim Dimanski
Gerhard Fienhold
Georg Giersch
Dr. Jens Holger Göttner
Uwe Graul
Jürgen Henze
Ingo Kautz
Dieter Lehmann
Dr. Thomas Müller-Bahlke
Hans-Georg Ungefug

Entschuldigt:
Dr. Uwe Volkmar Köck
Wolfgang Stockert
Martina Wildgrube

siehe auch Verkehrsentwicklung


Ergebnisprotokoll in Kurzfassung


A) Kooperation mit der Stadt
 
TOP A 1: Einrichtung eines kleinen permanent und vertraulich tagenden Gesprächskreises BI/Stadt zur Abstimmung gemeinsamer Strategien

Ergebnis: Gesprächsrunde wird akzeptiert, fungiert aber nicht als weiteres BI-Gremium, sondern diskutiert (ohne Unterrichtung der Öffentlichkeit, aber "transparent") in loser Runde kreative Ansätze und Möglichkeiten künftiger Kooperation mit städtischen Gremien, einschl. Bürgerbüro der OB'n

TOP A 2: Installation (formlos) von fachlichen Diskussionsrunden der BI mit Stadtrat (Planungsausschuss, Fraktionen etc.) und der Stadtverwaltung (z.B. Beigeordneten-Konferenz)

Ergebnis: BI sollte in erster Linie diese Lobby-Schienen nutzen und genannte Gremien in formlose Gespräche einbeziehen. Insbesondere wäre abzuklären, wie die Stadtverwaltung u.U. institutionell in Diskussionen eingebunden werden kann

TOP A 3: Mitwirkung der BI an der Erarbeitung einer umfassenden neuen Verkehrsnetzplanung für den Großraum Halle, welche zu einer massiven Reduktion des Durchgangsverkehrs durch Halle Weichen stellt

Ergebnis: Aufgabe wird AG Verkehrsentwicklung zugeordnet

TOP A 4: Fachliche Mitwirkung der BI an der Konzipierung künftiger Verkehrsplanungen und aktueller Verkehrsanalysen in Halle

Ergebnis: Aufgabe wird AG Verkehrsentwicklung zugeordnet. Stadt sollte Dauerzählstellen einrichten, technische Zählstellenprobleme seien zu definieren. BI-Experten sollten keine Ersatzaufgaben für städtische Verkehrsplaner übernehmen. Erfüllung hoheitlicher Aufgabenpflichten der Stadt in Sachen Verkehrsplanung und Planungszielen sollte seitens BI konsequent eingefordert werden. BI sollte dabei öffentlich Druckpotenziale aufbauen. BI sollte (u.U. als Förderprojekt organisiert) notfalls sachkundige externe Experten als Teilnehmer an Fachveranstaltungen und Fachwettbewerben heran holen. BI sollte sich als Instanz zur Korrektur von Versäumnissen städtischer Gremien verstehen und dabei öffentlichen Druck aufbauen. Seitens AG-Leitung wird Zielpapier zur Aktionsstruktur der AG vorgelegt

B) Überörtliche Aktivitäten

TOP B 1: Aufbau eines fachpolitischen Netzwerks (Land, Bund, EU etc.) mit dem Ziel, dort sämtliche erreichbaren Gremien für die Anliegen der BI zu gewinnen

Ergebnis: Vorschlag akzeptiert. Ergänzung: Halle mit anderen Kommunen mit ähnlichen Problemen vernetzen und damit vergleichbar machen. Aber dabei festhalten, dass Halle ein nicht vergleichbares Problem hat, das auf Grund der Verkehrstopografie und der daraus erwachsenen Verkehrsplanung eine negative Alleinstellung hat. Unter Nutzung des Städtebauförderungsgesetzes den Bund (Bundeszuweisungen von Minister Tiefensee 01/2006 zur Kultusministerkonferenz avisiert) zur Problemlösung ("Besondere städtebauliche Missstände" als Thema von wissenschaftlichen Auseinandersetzungen) aktivieren, dabei eine "Lex Halle" schaffen

TOP B 2: Etablierung eines verkehrswissenschaftlichen Netzwerks zur Gewinnung von Ratgebern und Unterstützern (z.B. TU Dresden, Deutsches Institut für Urbanistik)

Ergebnis: Vorschlag akzeptiert. Ergänzung: Fach-Lehrstühle von Hochschulen in Hannover, Dresden, Leipzig, Aachen u.a. dazu animieren, als Diplomarbeiten o.ä. ohne Kosten für Halle die hiesige Problematik untersuchen zu lassen und Lösungen zu entwickeln. Vorschlag: Im 1. Hj. 2008 Tagung mit vier Beispielkommunen in Halle veranstalten. Auch Karlsruhe mit seinem beispielhaften Regional-Schienennetz einladen. Insgesamt nicht nur Straßennetze bewerten, sondern auch andere Netze mit interessantem Modal-Split-Anteil und auch Verkehrs-vermeidungsstrategien . Insgesamt sämtliche verfügbaren politischen Netzwerke nutzen

C) Interner BI-Internet-Datenpool mit Passwort-Schutz

TOP C 1: Einrichtung eines Internet-Datenpools der BI für sämtliche Infos, Analysen, Planungsdaten etc. zum Thema Hochstraße. Auch für Materialien, die der BI von der Stadt vertraulich zur Verfügung gestellt werden

Ergebnis: Vorschlag akzeptiert. Materiallieferungen an Ungefug vornehmen

TOP C 2: Zugriffsmöglichkeit im Internet zu Arbeitszwecken nur durch per Passwort berechtigte Personen

Ergebnis: Vorschlag akzeptiert. Passwort bei Ungefug anfordern, soweit noch nicht vergeben

TOP C 3: Als "Interner Bereich" in der BI-Website bereits technisch eingerichtet, Zugang unter "Login" mit bereits persönlich zugeteiltem Passwort möglich

Ergebnis: Zur Kenntnis genommen. Rückfragen bei Ungefug

D) Daten-Zulieferung zur Komplettierung der BI-Internet-Website (intern und öffentlich)

TOP D 1: Hinweis auf wichtige Link-Adressen erbeten

Ergebnis: Zur Kenntnis genommen. Adressen-Lieferung an Ungefug

TOP D 2: Zulieferung konzeptioneller Ansätze als digitale Dateien erbeten

Ergebnis: Zur Kenntnis genommen. Zulieferung an Ungefug vornehmen

E) Einbeziehung des Themas "Hochstraße" in IBA 2010-Aktivitäten

TOP E 1: Informationen dazu von Herrn Dr.Busmann

Ergebnis: In "IBA-Projekten Halle" wird Hochstraße als "Doppelstadt-Rückgrat zwischen Altstadt und Neustadt" zur Diskussion gestellt werden.Die "Doppelstadt-These" wurde von IBA-Initiatoren (u.a. Bauhaus Dessau und Stadt Halle) beschlossen. Nach Intervention von Busmann soll es aber eine Plus-Minus-Diskussion als "Stadtgespräch" geben (Projekt Franckesche Gärten), in der die Hochstraße durchaus auch in Frage gestellt werden kann. Vorstellungen, dass Hochstraße durch IBA damit ausschließlich positiv bewertet und quasi auf Ewigkeit zementiert werden könnte, kann und muss damit entgegen gewirkt werden! Der BdA (Halle als "Bandstadt"mit Saaleaue als "Rückgrat"...) ist bisher nicht einbezogen worden.

F) Kosten Alternativen bzw. Weiterbestand Hochstraße

TOP F 1: Kostenschätzungen für Alternativ-Modelle bei Abriss (entweder Tunnel mit Möglichkeiten zur Teilfinanzierung durch Fremdmittel von Land, Bund, EU oder private Investoren im Rahmen von PPP mit Mauterhebung / oder neuer dritter Saale-Übergang)

Ergebnis: Vorschlag akzeptiert. AG Verkehrsentwicklung wird sich um Einholung von Kostenanalyse kümmern. Grundsätzlich Kostenwahrheit als Ziel verfolgen, nachvollziehbare Kosten-Nutzen-Analysen (KNA) anstellen, auch sonstige Nutzen in der allgemeinen Stadtentwicklung ermitteln, z.B. Grundstückswert-Steigerungen in der Hochstraßen-Umgebung nach Abriss der Hochstraße. Erfahrungen anderer Städte bei ähnlichen KNA nutzen

TOP F 2: Kostenschätzungen für langfristigen Instandhaltungsaufwand der Hochstraße, falls diese nicht abgerissen wird

Ergebnis: Vorschlag akzeptiert. AG Verkehrsentwicklung wird sich um Einholung von Kostenanalyse kümmern. Anfrage vom 15.10.2007 an Stadt ist bisher unbeantwortet

TOP F 3: Kosten für sonstige Alternativen

Ergebnis: Vorschlag akzeptiert. AG Verkehrsentwicklung wird sich um Einholung von Kostenanalyse kümmern

G) Welche AG übernimmt welche Aufgaben? Nächste Termine?

TOP G 1: Aufgabenabgrenzung zwischen beiden AG's

Ergebnis: Beide AG-Leiter formulieren Zielpapiere für die eigene Arbeit und stimmen sie mit- einander ab. Vorstellung bei nächster gemeinsamer Sitzung von Vorstand und Beirat am 10. Januar 2008

TOP G 2: Nächste Sitzungstermine

Ergebnis: Nächste Sitzung beider Arbeitsgruppen am 17. Januar 2008 im Kuratoriumszimmer der Franckeschen Stiftungen (Haus 26, 1. Etage). Uhrzeit: 16.00 - 17.30 Uhr AG Verkehrsentwicklung, 17.30 - 19.00 Uhr AG Stadtentwicklung


Halle, 21.11.07

gez. Hans-Georg Ungefug, Ingo Kautz, Dieter Lehmann

Dokumentation: Baudenkmale im Bereich Franckeplatz / Mauerstraße / Moritzzwinger / Waisenhausring

Baudenkmale
im Bereich Franckeplatz / Mauerstraße / Moritzzwinger / Waisenhausring:
(Auszug aus der offiziellen Denkmalliste)


Franckeplatz 1
Institutsgebäude; ehemaliges Waisenhaus, als Stiftung von dem Theologen und Pädagogen August Hermann Francke 1698 gegründete Erziehungsanstalt für Kinder und Jugendliche, weitläufige  Anlage aus Schul-, Internats-, Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, zwei bis viergeschossige Putz- und  Fachwerkbauten mit hohen Mansarddächern, spartanisch strenge Zweckarchitektur in nüchternstem Barock, einzig das Hauptgebäude durch übergiebelten Mittelrisalit, Figurenschmuck und Freitreppe architektonisch ausgezeichnet, Beispiel für die Geistes- und Sozialgeschichte der pietistisch orientierten Aufklärung in Halle sowie ihre sozial-ethische und pädagogische Vorstellungswelt, mit verbindenden Grünanlagen, erbaut 1698 bis ca. 1745, weitere Bauten im 19. Jh.

Franckeplatz 2
Wohnhaus; Wohnhaus August Hermann Franckes in den Jahren 1702-1715, stattlicher zweigeschossiger Putzbau mit steilem Satteldach und schlichten, profilierten, barocken Fenster- und Türgewänden, rückwärtig drei Hofflügel, erbaut frühes 17. Jh.

Franckeplatz 3
Wohnhaus; ehemalige Lehrerwohnungen, zu den Franckeschen Stiftungen gehörendes verputztes Fachwerkwohnhaus, zweistöckig, Satteldach, Fledermausgaupe, Auskragung, Relikt der frühneuzeitlichen Bebauung im vorstädtischen Glaucha, erbaut erste Hälfte 18. Jh.

Franckeplatz 4
Wohnhaus; ehemalige Direktorenwitwenwohnung der Franckeschen Stiftungen, zweigeschossiger Putzbau mit Satteldach und Zwerchhaus mit schön gestalteten, originalen Sprossenfenstern, wichtiger Bestandteil im architektonischen Gefüge des Franckeplatzes, erbaut zweite Hälfte 18. Jh.

Franckeplatz 5
Wohn- und Geschäftshaus; ehemaliger Gasthof Glücksschiff oder Raubschiff, dann "Frauenzimmerstift" für adlige Damen, bis 1711 sogenannte Latinaschule, zweieinhalbgeschossiger, für die Erbauungszeit stattlicher Putzbau auf gemauertem Sockel mit Krüppelwalmdach und Fledermausgaupe, originale Fenster im ersten und zweiten Obergeschoß, zwischen Erdgeschoß und erstem Obergeschoß leicht vorkragend, profilierte Balkenköpfe sichtbar, in städtebaulich prägender Lage am  Ausgang des Steinweges zum Franckeplatz, im Kern 16. Jh., umgebaut zweite Hälfte 17. Jh. und 18. Jh.

Mauerstraße 1
Wohn- und Geschäftshaus; viergeschossiger, das Platzbild des Franckeplatzes prägender Ziegelbau mit Putzgliederung, übergiebeltem Seitenrisalit und repräsentativer Fassade in Neurenaissanceformen, erbaut ca. 1890

Mauerstraße 2
Wohnhaus; in den Jahren 1823/24 Wohnsitz des Sprachforschers Vuk Stefanowitsch Karadzic, des Begründers der modernen serbokroatischen Schriftsprache, dreigeschossiger verputzter Fachwerkbau mit flach übergiebeltem Zwerchhaus, im Erdgeschoß barocke Sandsteingewände mit repräsentativem Portal und Korbbogen, die Obergeschosse mit Putzquaderung und frühklassizistisch geprägter Fassadengliederung, anspruchsvoller Wohnbau des späten 18./frühen 19. Jh.

Mauerstraße 5-10
Krankenhaus; malerisch gruppierte, zwei- bis viergeschossige Putzbauten mit Mansarddächern und zahlreichen Nebengebäuden, das Haupthaus als Dreiflügelanlage, westlicher Trakt Schwesternwohnheim, Kapelle mit zwiebelbekrönten Chorflankentürmen, qualitätvolle Architektur in dezenten  barockisierenden Formen, die Fassade Mauerstraße in strengeren, expressionistisch geprägten Formen mit markanten Zwerchgiebeln, erbaut 1913-1928, Architekt Paul Fischer

Mauerstraße 11
Kirche (Kath. Propsteikirche St.Elisabeth und St.Franziskus); große dreischiffige Basilika mit Querschiff und hohem,  stadtbildprägendem Turm zu seiten der Eingangsfront, Backsteinbau im neugotischen Stil mit reichen Werksteingliederungen, Maßwerk und Bauzier in Anlehnung an spätgotische Formen, erbaut 1894-96, Architekt Arnold Güldenpfennig

Mauerstraße 12
Pfarrhaus; viergeschossiger Ziegelbau mit Putzgliederung in neugotischen Formen, in unmittelbarer Nachbarschaft zur St. Elisabethkirche, erbaut 1894-96, Architekt Arnold Güldenpfennig

Moritzzwinger
Transformatorenstation; eingeschossiger Ziegelbau mit flachem, weit vorkragendem Walmdach und halbkreisförmig vortretendem Kiosk, expressionistisch geprägtes Backsteinmauerwerk, erbaut 1927, Architekt Wilhelm Jost

Moritzzwinger 17
Wohnhaus; viergeschossiger Ziegelbau mit Flachdach, farbigem Mauerwerk, Segment- und Rundbogenfenstern sowie repräsentativer Pilastergliederung, reiche Werksteingliederungen in Anlehnung an die italienische Renaissance, bedeutsam für das Ensemble des Franckeplatzes (siehe dort), erbaut 1878

Moritzzwinger 18
Wohnhaus; viergeschossiger Putzbau mit reichen Werksteingliederungen, Mittelerkern, Balkonen und Loggia, repräsentative Neurenaissancefassade mit Jugendstilelementen, schönes Sandsteinportal, erbaut 1908

Rannische Straße 12 /  Waisenhausring 1
Wohn- und Geschäftshaus; viergeschossiger Backsteinbau mit aufwendiger Werksteingliederung in straßenbildprägender Ecklage, im dritten Obergeschoß Rundbogenfenster, reiche neubarocke Fassade, wichtiger baulicher Bestandteil des Franckeplatzes als Platzkante, erbaut ca. 1890

Waisenhausring 1a
Wohn- und Geschäftshaus;  viereinhalbgeschossiger Backsteinbau mit zweiachsigem Mittelerker, dreiecksgiebelbekrönten Seitenrisaliten und Pilastern in kolossalem Rundbogenstil, erbaut 1880er/90er Jahre

Waisenhausring 2
Saalbau; ehemaliges Börsenhaus, straßenbildprägender zweigeschossiger Putzbau mit Flachdach, aufwendiges Fassadenbild mit großen Rundbogenfenstern und kolossaler Pilaster- und Säulengliederung im Stil der Neurenaissance, erbaut 1885

Waisenhausring 3
Wohn- und Geschäftshaus; ehemaliges Atelier- und Wohnhaus des entwerfenden Architekten Gustav Zimmermann, sehr repräsentativ und aufwendig gestalteter viereinhalbgeschossiger Ziegelbau mit Kastenerker, reicher barockisierender Jugendstildekor aus Atlanten und Stuckfriesen, im Erdgeschoß und ersten Obergeschoß Rundbogenfenster, erbaut 1893

Waisenhausring 7
Wohn- und Geschäftshaus; repräsentativer, fünfgeschossiger, mehrfarbiger Ziegelbau mit eingestellten Segment- und Rundbogenfenstern, mächtiger ausgeprägter Gesimszone und auffällig reichem Formsteindekor, qualitätvolles und aufwendig ausgeführtes Beispiel für die historisierende Ziegelarchitektur in Halle mit Anklängen an italienische Palazzi der Renaissance, erbaut um 1880

Waisenhausring 9
Wohnhaus; dreigeschossiger Ziegelbau mit Mezzanin und Erker in straßenbildprägender Ecklage, repräsentative Putzgliederung in Neurenaissanceformen, erbaut 1880/90er Jahre

Waisenhausring 10, 11, 12
Stadtmauer; ca. 7 Meter hoher und 50 Meter langer Rest der im frühen 19. Jh. abgebrochenen mittelalterlichen Stadtbefestigung mit Schalenturm, am westlichen Ende mit hohem dreigeschossigem Fachwerkhaus überbaut, erbaut 18. Jh.


Denkmalbereiche:

Franckeplatz 1-5
Platz; nach dem Stifter der Franckeschen Stiftungen, Theologen und Pädagogen August Hermann Francke (1663-1727) 1823 benannter runder Platz im Bereich der ehemaligen Vorstadt Glaucha, zwischen Altstadt und Steinweg, beherrscht von der monumentalen Fassade des Hauptgebäudes der Franckeschen Stiftungen und barocken Wohnhäusern sowie der repräsentativen gründerzeitlichen Miets- und Geschäftshausbebauung, bebaut ca. 17.-19. Jh.

Mauerstraße 1-13
Straßenzug; seit 1828 Mauergasse, seit 1893 Mauerstraße genannt, ehedem vorstädtische Straße Glauchas unmittelbar hinter der halleschen Stadtbefestigung, daher nur die Südseite bebaut, teils vorstädtisch-spätbarocke, teils gründerzeitliche Bebauung, von großer städtebaulicher Bedeutung für  Franckeplatz und Moritzzwinger, beherrschend die St. Elisabeth-Kirche und das St. Elisabeth-Krankenhaus

Waisenhausring 1-16
Straßenzug; nach Schleifung der mittelalterlichen Stadtbefestigung zwischen Galg- und Rannischem Tor 1847 angelegte "Neue Promenade", zum Denkmalbereich Altstadt gehörend, städtebaulich beherrscht vom Komplex der Franckeschen Stiftungen, auf der Nordseite bedeutender Rest der Befestigung erhalten, im Bereich Mauerstraße und Franckeplatz auch barocke Wohnbebauung, ansonsten repräsentative Wohn- und Geschäftshäuser der Gründerzeit

Auskunft des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, Abteilung Baudenkmalpflege, vom 17.3.08:

"Die Hochstraße steht nicht unter Denkmalschutz, eine Unterschutzstellung ist auch nicht beabsichtigt."

AG Stadtentwicklung Sitzung 15.4.08

Sitzung AG 2 Stadtentwicklung
15.4.08 / 16.30 Uhr / Anwaltskanzlei Wildgrube / Händelstr. 8

Themen:
folgen

AG Stadtentwicklung Sitzung 13.3.08

Sitzung AG 2 Stadtentwicklung
13.3.08 / 17.00 Uhr / Leopoldina

Themen:
- Jugend-Ideenwettbewerb: Arbeitsstand
- Erfahrungsaustausch mit anderen betroffenen Städten: Arbeitsstand
- Internationaler Kongress: Arbeitsstand
- 3-D-Stadtkarte: Arbeitsstand für "Digitales Stadtmodell"
- Power-Point-Präsentation: Arbeitsstand
- Info-Flyer: Arbeitsstand
- Denkmalschutz: Sachstand im Bereich um die Hochstraße

AG Stadtentwicklung Sitzung 14.2.08

Sitzung AG 2 Stadtentwicklung
14.2.08 / 10.00 Uhr / Büro Stadtrat Dr. Köck / Ernst-Heckel-Weg 5

Themen:
- Arbeitsstand Jugend-Ideen-Wettbewerb
- Vortragsreihe Beispiele andere Städte mit Problem Hochstraße
- Internationaler Themenkongress in Halle
- 3-D-Stadtkarte: Arbeitsstand
- Power-Point-Präsentation: Arbeitsstand
- Info-Flyer: Arbeitsstand
- Denkmalgeschützte Gebäude/Areale im Bereich Hochstraße (Liste)
- Denkmalgeschützte Hochstraße? Klärung Sachverhalt

AG Stadtentwicklung Sitzung 17.1.08

Sitzung AG 2 Stadtentwicklung
17.1.08 / 17.30 - 18.45 Uhr / Franckesche Stiftungen / Haus 26 / Kuratoriumszimmer

Themen:
- Verabschiedung Arbeitsprogramm gemäß Zielpapier von Herrn Kautz
- Feststellungen zur vorhandenen Situation (attraktive Innenstadt umfasst   
  gesamtes Altstadtareal, nicht nur Gebiet um Hochstraße)
- Bei Alternativplanungen zur Hochstraße Stadt in die Pflicht nehmen
- Bürgerschaft in Prozessabläufe kontinuierlich einbinden
- Jugend-Ideenwettbewerb organisieren
- Erfahrungsaustausch mit anderen ähnlich betroffenen Städten einleiten,
  international Bundeskulturstiftung einbinden
- 3-D-Stadtkarte auf virtueller Basis initiieren
- Power-Point-Präsentation herstellen lassen
- Info-Flyer über BI herstellen lassen